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H1: Chancenlos beim Spitzenreiter aus Eppelheim

Qua­si von Beginn an auf ver­lo­re­nem Pos­ten stan­den die Her­ren bei ihrem Aus­wärts­spiel beim Tabel­len­füh­rer der Kreis­li­ga I, dem TV Eppel­heim 2. Das Ergeb­nis von 25:15 (11:5) spie­gelt dabei den Spiel­ver­lauf recht gut weder, denn die Eppel­hei­mer ver­stan­den es sich früh­zei­tig abzu­set­zen und der wie­der­mal dezi­mier­ten Lei­me­ner Mann­schaft blieb über wei­te Stre­cken der Par­tie ledig­lich Scha­dens­be­gren­zung.

Kei­ne 6 Minu­ten waren in der Par­tie gespielt, da führ­ten die Gast­ge­ber bereits mit 5:0. Die Lei­me­ner agier­ten im Angriff zu poma­dig, lie­ßen die Durch­schlags­kraft ver­mis­sen, die es benö­tig hät­te, um die mas­si­ve 6:0-Deckung der Eppel­hei­mer vor Pro­ble­me zu stel­len. Zudem hat­ten sie dem Tem­po, dass die Heim­mann­schaft in 1.- & 2. Wel­le an den Tag leg­ten zu sel­ten etwas ent­ge­gen zu setz­ten. Als Coach Kempf beim 7:2 (18.) sei­ne grü­ne Kar­te auf den Zeit­neh­mer­tisch leg­te, war der Vor­sprung zwar nicht wei­ter ange­wach­sen, aller­dings war schon zu die­sem Zeit­punkt zu erah­nen, dass die Per­so­nell erneut dünn besetz­te Lei­me­ner Mann­schaft auf Dau­er mit der eige­nen Aus­dau­er ähn­lich gro­ße Pro­ble­me wie mit der Qua­li­tät des Geg­ner bekom­men wür­de. Zwi­schen­zeit­lich muss­te auf Grund von Ver­let­zun­gen und aus Man­gel an Alter­na­ti­ven sogar Tor­hü­ter Amer im Feld ein­sprin­gen. Aller­dings bewies die Lei­me­ner Mann­schaft nicht nur den Rest der ers­ten Halb­zeit Moral und ver­such­ten, das Ergeb­nis zumin­dest annä­hernd im Rah­men zu hal­ten. Und so stand mit 11:6 ein Paus­en­er­geb­nis, dass, wie die Lei­me­ner selbst ja aus den letz­ten Spie­len wuss­ten, unter ande­ren Umstän­den kei­nes­falls die Ent­schei­dung hät­te bedeu­ten müs­sen.

Doch da die Lei­me­ner, wie bereits oben durch die Ein­wechs­lung eines Tor­hü­ters im Feld, nach dem frü­hen ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­schei­den Vik­to­rovs, kom­plett ohne Feld­aus­wech­sel­spie­ler waren, hie­ßen die gro­ßen Zie­le der zwei­ten Halb­zeit nicht Auf­hol­jagd und Sen­sa­ti­on, son­dern Scha­dens­be­gren­zung und Ergeb­nis­kos­me­tik. Da die acht übrig geblie­be­nen Lei­me­ner (sechs Feld­spie­ler, zwei Tor­hü­ter) aus­ge­ruht und mit neu­er Luft aus der Pau­se kamen, geling dies in den 10 Minu­ten nach der Pau­se auch durch­aus und der Vor­sprung der Eppel­hei­mer war beim 15:10 nach 40. Minu­ten sogar um ein Tor geschrumpft im Ver­gleich zum Halb­zeit­stand. Doch ab dann mach­te sich die prall gefüll­te Bank der Gast­ge­ber bemerk­bar, die Eppel­hei­mer konn­ten ohne gro­ße Qua­li­täts­ein­bu­ßen mun­ter durch wech­seln und so das Tem­po in ihrem Spiel hoch­hal­ten. So erhöh­te der TV in den letz­ten 20 Minu­ten suk­zes­si­ve sei­nen Vor­sprung und kam am Ende zu einem ver­dien­te und über die kom­plet­te Par­tie unge­fähr­de­ten 25:15 Erfolg.

Spie­ler des Spiels:

Den Spie­ler die­ses Spiels gibt es die­ses Mal ohne die übli­che humo­ris­ti­sche Note, denn die Lei­me­ner soll­ten sich bes­ser nicht vor­stel­len, wie die Par­tie ohne Tor­hü­ter Pedro Bor­chert und sei­ne Para­den aus­ge­gan­gen wäre. In einer die­ser abso­lut undank­ba­ren Par­ti­en für einen Tor­hü­ter, schaff­te er es den ein oder ande­ren „frei­en“ der Eppel­hei­mer weg zu neh­men und so das Ergeb­nis zumin­dest in einem gewis­sen Rah­men zu hal­ten.

Es spiel­ten: Bor­chert (Tor), Armer (eigent­lich Tor­hü­ter, dies­mal ledig­lich im Feld), Vik­to­rov, Schma­ger (1), Kai­ser (3), Ham­brecht (4), Koch (1), Kempf (4), Tan­ri­ver­di (2)