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Herren 2 beschenken sich selbst zu Weihnachten

KuSG Lei­men II – SG Nuß­loch III                              27:19 (13:10)

Bereits am 22. Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res emp­fing die zwei­te Her­ren­mann­schaft der KuSG kurz vor dem Weih­nachts­fest die drit­te Mann­schaft der SG Nuß­loch in der Sport­park­hal­le. In einem Spiel, in dem sie ab der drit­ten Spiel­mi­nu­te zu jedem Zeit­punkt die Füh­rung inne­hat­ten, setz­ten sich die Lei­me­ner am Ende über­ra­schend deut­lich durch und konn­ten sich so selbst ein Geschenk unter den Weih­nachts­baum legen.

Zum ers­ten Mal in die­ser Sai­son konn­ten die Her­ren 2 aus dem Vol­len schöp­fen und mit fast allen Stamm­spie­lern sowie einer gut besetz­ten Bank in das Spiel gehen. Das mach­te sich auch auf dem Feld von Anfang an bemerk­bar, wo man den Gäs­ten sofort den Schneid abkauf­te und sich bereits nach zehn Minu­ten auf 5:1 abset­zen konn­te. Vor allem die Abwehr stand in den Anfangs­mi­nu­ten über­ra­gend. In der Fol­ge schaff­te es die Lei­me­ner Mann­schaft aller­dings aus­ge­rech­net in Pha­sen mit Über­zahl nicht, sich wei­ter abzu­set­zen, son­dern ließ im Gegen­teil den Vor­sprung immer wei­ter schmel­zen, sodass es nach 23 Minu­ten plötz­lich nur noch 9:8 stand. Danach sam­mel­ten sich die Haus­her­ren wie­der und konn­ten den Vor­sprung zur Halb­zeit auf 13:10 erhö­hen. Unglück­lich war jedoch, dass der letz­te Nuß­lo­cher Tref­fer zwei Sekun­den vor dem Pau­sen­si­gnal fiel und durch­aus ver­meid­bar war. In der ers­ten Halb­zeit zeig­te sich vor allem Kapi­tän Bar­ron von der Sie­ben­me­ter­li­nie treff­si­cher. Nach­dem er den aller­ers­ten im Spiel ver­gab, hat­te er den Mumm, erneut anzu­tre­ten und ver­wan­del­te von da an jeden wei­te­ren Straf­wurf.

Wie so oft ver­schlief die KuSG dann aber den Start in die zwei­te Halb­zeit, obwohl genau dies noch in der Kabi­ne ange­spro­chen wur­de. Inner­halb von 40 Sekun­den stand es 13:12. Im Gegen­satz zu vor­he­ri­gen Spie­len konn­ten sich die Lei­me­ner Jungs aber selbst aus die­ser Lage befrei­en und spiel­ten sich fast in einen klei­nen Rausch. Vor allem Abwehr- und Tor­hü­ter­leis­tung waren hier wie­der her­vor­zu­he­ben. Bei einem 5:0-Lauf blie­ben sie gan­ze zwölf­ein­halb Minu­ten ohne Gegen­tref­fer! 15 Minu­ten vor Schluss war das Spiel damit beim Stand von 19:13 qua­si vor­ent­schie­den. Die Gäs­te aus Nuß­loch hader­ten zuse­hends mit sich selbst und vor allem mit dem Schieds­rich­ter und brach­ten sich so auch selbst immer wei­ter aus dem Tritt. Nach­dem sie noch ab und zu auf fünf Tore Rück­stand ver­kür­zen konn­ten, setz­te sich die KuSG am Ende doch wei­ter bis auf 26:19 ab. In den letz­ten fünf Minu­ten pas­sier­te nur noch wenig, sodass der Lei­me­ner Tref­fer zum 27:19 in der Schluss­mi­nu­te den Sieg mit gan­zen acht Toren Vor­sprung besie­gel­te.

Die Spie­ler fie­len sich danach glück­lich in die Arme und fei­er­ten sogar mit den für Spie­le der zwei­ten Mann­schaft doch zahl­reich erschie­ne­nen Zuschau­ern, nicht nur weil man das wich­ti­ge Lokal­du­ell für sich ent­schie­den hat­te, son­dern auch weil man wich­ti­ge Punk­te im Kampf gegen den erneu­ten Abstieg sam­meln konn­te.

Das nächs­te Spiel bestrei­ten die zwei­ten Her­ren schon recht früh im neu­en Jahr, wenn sie am Sonn­tag, 27. Janu­ar um 19:20 Uhr in Diel­heim gas­tie­ren.

Für die KuSG spiel­ten gegen Nuß­loch:

Söncke Klin­ken­borg , Ste­fan Ruh­nau (bei­de Tor), Jan Klin­ken­borg (1), Felix Nimtz (5), Roman Mil­ler (5), Felix Rensch (3), Chris­to­pher Bar­ron (6/4), Josua Phil­ipp, Mat­thi­as Mül­ler (2), Mar­tin Stro­bach, Felix Wulle (2), Domi­nik Fakesch (1), Phil­ip Wulle (2), Trai­ner: Mar­kus Nel­hü­bel, Bernd Ruh­nau