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Herren 2: Deutlicher Sieg dank überragender Abwehr

SG Wall­dorf Asto­ria II – KuSG Lei­men II                13:26 (7:11)

Im zwei­ten Spiel in der der 3. Kreis­li­ga konn­te die zwei­te Her­ren­mann­schaft der KuSG am ver­gan­ge­nen Sams­tag ihren ers­ten Sieg ein­fah­ren und das vor allem defen­siv in beein­dru­cken­der Art und Wei­se.

Da man nur mit einem Aus­wech­sel­spie­ler anrei­sen konn­te und die Wall­dor­fer eine sehr erfah­re­ne und ein­ge­spiel­te Mann­schaft haben, war die Maß­ga­be des Trai­ner­ge­spanns vor dem Spiel, dass man den Gast­ge­bern die Spiel­kon­trol­le über­las­sen, in der Abwehr aber soli­de ste­hen und Angrif­fe lang­sam und gedul­dig aus­spie­len woll­te. Die Maß­ga­ben wur­den zwar ein­ge­hal­ten, das Spiel­ge­sche­hen gestal­te­te sich aber von Beginn an umge­kehrt. Die KuSG ging schnell mit 2:0 in Füh­rung und gab die­se Füh­rung auch im gesam­ten Spiel­ver­lauf kein ein­zi­ges Mal mehr aus der Hand. Man hat­te fast zu jeder Zeit die Kon­trol­le über das Spiel­ge­sche­hen, was vor allem der kon­zen­trier­ten Abwehr­ar­beit zu ver­dan­ken war, ein­zig der Wall­dor­fer Links­au­ßen war ein um‘s ande­re Mal nicht zu stop­pen und hielt das Spiel durch sei­ne drei Tref­fer in der Anfangs­pha­se knapp beim Stand von 3:4. Mit einem 6:1-Lauf konn­ten sich die Lei­me­ner Jungs dann aber doch deut­li­cher auf 4:10 abset­zen. Bis zur Halb­zeit schli­chen sich nun jedoch eini­ge Unkon­zen­triert­hei­ten und ver­ge­be­ne Tem­po­ge­gen­stö­ße ein, sodass das Ergeb­nis zur Pau­se mit 7:11 wie­der etwas enger aus­fiel, die Spiel­kon­trol­le gab man jedoch nie aus der Hand.

In der Halb­zeit war man ent­spre­chend zufrie­den, vor allem mit der defen­si­ven Sta­bi­li­tät und woll­te genau­so wei­ter­ma­chen mit nur eini­gen klei­nen Ände­run­gen an der Auf­stel­lung, damit sich die Asto­ria nicht zu sehr auf die Spiel­zü­ge ein­stel­len konn­te.

Die zwei­te Halb­zeit begann dann ähn­lich aus­ge­gli­chen, wie die ers­te auf­ge­hört hat­te, sodass die KuSG sich nicht ent­schei­den abset­zen konn­te. Als die Heim­mann­schaft beim Stand von 7:12 aller­dings in drei­fa­cher Unter­zahl spie­len muss­te, war ihr Wider­stand nahe­zu gebro­chen. Tor um Tor konn­ten die Lei­me­ner das Ergeb­nis in die Höhe schrau­ben und auch der Asto­ria-Tor­wart, der eigent­lich eine bären­star­ke Leis­tung zeig­te, ließ etwas nach, was wohl auch der weni­ger kon­se­quent zu Wer­ke gehen­den Abwehr vor ihm und vie­len wei­te­ren Tem­po­ge­gen­stö­ßen geschul­det war. Auch die Maß­nah­me, Mat­thi­as Mül­ler mann­zu­de­cken, ver­puff­te fast wir­kungs­los, da sich dadurch natür­lich mehr Räu­me für die übri­gen KuSG-Spie­ler erga­ben, die die­se zu nut­zen wuss­ten. Am Ende stand ein unge­fähr­de­tes, wenn auch viel­leicht etwas zu hoch aus­ge­fal­le­nes 13:26 auf der Anzei­ge­ta­fel.

Die Kusg II hat damit nun ein aus­ge­gli­che­nes Punk­te­kon­to und kann direkt am kom­men­den Sams­tag, 13. Okto­ber um 17:30 Uhr bei der SG Nuß­loch III nach­le­gen.

Für die KuSG spiel­ten in Wall­dorf:

Söncke Klin­ken­borg (Tor), Jan Klin­ken­borg (3), Felix Nimtz (6), Felix Rensch (3), Josua Phil­ipp, Mat­thi­as Mül­ler (8), Mar­tin Stro­bach, Phil­ipp Mol­den­hau­er (6/1), Trai­ner: Mar­kus Nel­hü­bel, Bernd Ruh­nau