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Herren 2: Zweiter Sieg im zweiten Spiel

KuSG Leimen II – SG Astoria Walldorf III              28:26 (11:12)

Im zweiten Saisonspiel erkämpfte sich die zweite Herrenmannschaft der KuSG den zweiten Sieg. Vor allem aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung und toller Moral in der zweiten Halbzeit verdiente sie sich den Erfolg im Laufe der Spielzeit. Auch wenn es diesmal einen noch größeren Kraftakt darstellte als im ersten Saisonspiel in Neckarsteinach, bleibt die Mannschaft damit weiter verlustpunktfrei.

Der Beginn der Partie verlief noch sehr ausgeglichen, sodass es nach knapp sechs Spielminuten 3:3 stand. Die Abwehr stand dabei jedoch alles andere als sattelfest und ließ sich das ein oder andere Mal mit immer denselben Spielzügen des Gegners überrumpeln. In der Folgezeit kassierte man zwar nicht mehr in diesem hohen Rhythmus die Gegentore, dafür stockte nun aber der Angriff merklich, sodass sich die Gäste nach 13 Minuten mit 3:6 absetzen konnten. Trainer Markus Nelhübel sah sich dadurch gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Dabei wurden einige richtige Dinge angesprochen, wirklich etwas am Spielverlauf ändern konnte man aber nicht. Zwischenzeitlich erhöhten die Walldorfer den Vorsprung sogar auf vier Tore (5:9, 8:12). Dann fand die Leimener Mannschaft aber endlich ein Mittel in der Abwehr und ließ in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit keinen Gegentreffer mehr zu. So konnte man den Pausenstand auf ein erträgliches 11:12 reduzieren.

Es war so ein bisschen ein Rückfall in die alten Muster der vergangenen Rückserie, wo man aufgrund schlampiger Abwehrarbeit und zu wenig Bewegung im Angriff auch kaum noch ein Spiel gewinnen konnte. In der Halbzeitbesprechung war das Mannschaft und Trainer aber klar und da man nur mit einem Tor hinten lag, gab man sich natürlich noch lange nicht geschlagen.

Mit eigenem Anwurf zur zweiten Halbzeit konnte man die Gästeführung gleich egalisieren und durch konsequentere Abwehrarbeit sogar seinerseits 14:12 in Führung gehen. Unter anderem konnte sich dabei Debütant Felix Kaufmann zum ersten Mal in die Leimener Torschützenliste eintragen. Das Spiel glich jedoch weiterhin einem Wechselbad der Gefühle. Der guten Phase zu Wiederbeginn folgte direkt wieder eine Schwächephase, in der Walldorf durch einen 5:1-Lauf mit 15:17 in Führung gehen konnte. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: zunächst glich die KuSG zum 17:17 aus, danach legten die Gäste stets einen Treffer vor und die KuSG zog nach. Die Leimener Abwehr war nun zwar etwas besser auf die Spielzüge eingestellt, dafür waren es jetzt aber vermehrt Einzelaktionen aus dem Rückraum und über außen, die zu Gegentoren führten. Im Angriff konnte man die eigenen Spielzüge ein ums andere Mal erfolgreich abschließen und nutzte zudem die größer werdenden Lücken in der Astoria-Abwehr. Über die Spielstände 20:20, 22:22 und 24:24 blieb die Partie weiter ausgeglichen. In den Schlusminuten zeigte die Mannschaft der KuSG aber eine tolle Moral und kämpfte den Gegner geradezu nieder. Dabei hatte sie zugegebenermaßen aber auch einige Male Glück mit dem Pfosten. Eine gute Minute vor Schluss konnte sie sich so entscheidend auf 28:24 absetzen, die beiden Gegentore zum 28:26-Endstand waren nur noch Ergebniskosmetik aus Walldorfer Sicht.

Unter dem Strich hat sich die zweite Mannschaft den Sieg in der zweiten Halbzeit kämpferisch verdient, spielerisch ist aber nach wie vor Luft nach oben und auch die Abwehr muss im nächsten Spiel besser stehen, wenn es am Dienstag, 3. Oktober 2017 um 16:00 Uhr zum Duell 1. gegen 2. (Stand 25. September) in Eppelheim kommt. Entgegen des Spielberichts auf der Verbandsseite konnte Torhüter Stefan Ruhnau übrigens leider kein Tor erzielen.

Für die KuSG spielten gegen Walldorf:

Mark Gärtner, Stefan Ruhnau (beide Tor), Felix Nimtz (4), Roman Miller (6), Felix Rensch (2), Felix Kaufmann (2), Christopher Barron (7/3), Matthias Müller, Martin Strobach (1), Dennis Anselmann,  Philipp Moldenhauer (6/1), Trainer: Markus Nelhübel