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Herren 2: Auftakt nach Maß in Neckarsteinach

TB Neckar­stein­ach – KuSG Lei­men II      18:28 (10:11)

Nach dem über­ra­schen­den Abstieg aus der 3. Kreis­li­ga gab es für die zwei­te Her­ren­mann­schaft der KuSG direkt am 1. Spiel­tag ein Wie­der­se­hen mit den eben­falls abge­stie­ge­nen Neckar­stein­achern. Die KuSG kam dabei sehr gut in der neu­en Liga an und konn­te einen am Ende deut­li­chen Erfolg ver­bu­chen. Der Sieg bringt der Mann­schaft gro­ße Erleich­te­rung, da die Vor­be­rei­tung alles ande­re als opti­mal ver­lau­fen war und man zudem aktu­ell nur weni­ge Spie­ler zur Ver­fü­gung hat.

Die KuSG fand gleich rich­tig gut ins Spiel und setz­te sich nach fünf Spiel­mi­nu­ten auf 0:3 ab. Vor allem die Abwehr stand in der Anfangs­pha­se sehr stark und ließ kaum gefähr­li­che Abschlüs­se zu. Auf­grund einer Durst­stre­cke von über sie­ben Minu­ten ohne eige­nen Tref­fer konn­te Neckar­stein­ach aber durch zwei Sie­ben­me­ter auf 2:3 ver­kür­zen. Schnell wur­de jedoch der alte Abstand wie­der her­ge­stellt und die 3-Tore-Füh­rung hat­te auch über wei­te Tei­le der ers­ten Halb­zeit bestand (Spiel­stän­de 2:5, 4:7, 7:10). In den letz­ten fünf Minu­ten vor der Pau­se ging aller­dings der Faden ver­lo­ren. Die Spiel­zü­ge saßen nicht mehr so gut und die Abwehr wur­de etwas unauf­merk­sa­mer, sodass Neckar­stein­ach zum Pau­sen­stand von 10:11 ver­kür­zen konn­te.

Die Halb­zeit­an­spra­che ver­lief ruhig, jeder war fokus­siert und wuss­te, was es in der zwei­ten Halb­zeit bes­ser zu machen galt. Man merk­te der gesam­ten Mann­schaft den unbe­ding­ten Wil­len an, die­ses Spiel zu gewin­nen und dem­entspre­chend ging man auch in den zwei­ten Spiel­ab­schnitt.

So konn­te man sich zunächst inner­halb von sie­ben Minu­ten wie­der nach und nach auf 3 Tore Vor­sprung abset­zen. Nach 43 Spiel­mi­nu­ten lagen die Lei­me­ner mit 18:14 in Front. Nach kur­zer Durst­stre­cke wur­de das Ergeb­nis dann kon­ti­nu­ier­lich wei­ter aus­ge­baut. Hin­ten ließ man –auch dank des immer stär­ker wer­den­den Söncke Klin­ken­borg im Tor – wenig anbren­nen und vor­ne saß fast jeder Angriff und unter ande­rem eine zeit­wei­li­ge drei­fa­che Über­zahl führ­te zu einem kom­for­ta­blen Zwi­schen­stand von 15:22. Die Neckar­stein­acher mach­ten sich nach einer eigent­lich guten Leis­tung in die­ser Pha­se durch eini­ge Undis­zi­pli­niert­hei­ten selbst das Leben schwer und konn­ten im Anschluss ein­fach nicht mehr zurück ins Spiel fin­den, sodass die Mann­schaft der KuSG das End­ergeb­nis auf ein unter dem Strich deut­li­ches 18:28 schrau­ben konn­te.

Die KuSG II ist damit opti­mal in die neue Sai­son gestar­tet. Auf die­ser Leis­tung gilt es auf­zu­bau­en, die Chan­ce dazu bie­tet sich direkt am nächs­ten Wochen­en­de, wenn es am Sonn­tag, 24. Sep­tem­ber um 14:00 Uhr in der hei­mi­schen Sport­park­hal­le gegen die SG Asto­ria Wall­dorf III geht.

Für die KuSG spiel­ten in Neckar­stein­ach:

Söncke Klin­ken­borg, Ste­fan Ruh­nau (bei­de Tor), Jan Klin­ken­borg (1), Roman Mil­ler (6), Chris­to­pher Bar­ron (5), Mat­thi­as Mül­ler (5), Mar­tin Stro­bach (3), Den­nis Ansel­mann (1),  Phil­ipp Mol­den­hau­er (7/3), Trai­ner: Mar­kus Nel­hü­bel