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H1: Knappe Niederlage gegen Sinsheim — In der Schlussviertelstunde eingebrochen

Da waren sie wie­der, die 2 Gesich­ter der KuSG Her­ren, die unter­schied­li­cher kaum sein könn­ten und die Mann­schaft und Fans zum wie­der­hol­ten Male rat­los zurück las­sen. Trotz pha­sen­wei­se wirk­lich ansehn­li­chem Hand­ball und einer zeit­wei­se kom­for­ta­blen Füh­rung, muss­te sich die Mann­schaft am Sonn­tag­abend im Heim­spiel dem TV Sins­heim mit 25:26 (14:9) geschla­gen geben.
Dabei waren die Lei­me­ner durch­aus gewarnt, denn der Gast hat­te zuletzt einen Punkt aus Nuß­loch ent­führt und beim Spit­zen­rei­ter in Eppel­heim sogar dop­pelt gepunk­tet. Ent­spre­chend fokus­siert und moti­viert gin­gen bei­de Mann­schaf­ten auch zu Wer­ke und es ent­wi­ckel­te sich ein offe­ner Schlag­ab­tausch, wobei sich kei­ne der bei­den Mann­schaf­ten deut­li­cher absetz­ten konn­te (8:8, 22.). Kurz vor der Pau­se kam dann
aber die stärks­te Pha­se der Lei­me­ner in die­ser Par­tie. Aus einer sta­bi­len Abwehr her­aus wur­de mit ordent­lich Tem­po der Ball nach vor­ne und dann auch häu­fig ins geg­ne­ri­sche Tor gebracht und durch einen 6:1 Lauf wur­de mit einer durch­aus respek­ta­blen Pau­sen­füh­rung die Sei­ten gewech­selt.
Doch in Halb­zeit 2 zeig­te sich wie bereits ange­kün­digt wie­der­ein­mal das ande­re Gesicht der Mann­schaft. Im Angriff agier­ten die Lei­me­ner zu unge­dul­dig, war­te­ten nicht auf die kla­ren Abschluss­mög­lich­kei­ten, die man sich in Halb­zeit eins noch häu­fig erspie­len konn­te. Nicht sel­ten wur­den die Angrif­fe auch mit Ball­ver­lus­ten, für die die Geg­ne­ri­sche Defen­si­ve nicht ein­mal son­der­lich viel bei­getra­gen hat­te, abge­schlos­sen. Eine wei­ter­hin sta­bi­le Abwehr sowie ein gut auf­ge­leg­ter Tor­hü­ter
sorg­ten zwar dafür, dass sich die Unkon­zen­trier­ten zunächst nicht im Ergeb­nis bemerk­bar mach­ten, doch mit dem 23:19 (47.) war es auch damit vor­bei. 5 Minu­ten und 4 Gäs­te­tref­fer spä­ter war der Vor­sprung ega­li­siert. 2 Tore von Alex­an­der Kai­ser schie­nen die Ner­ven der Lei­me­ner kurz­zei­tig noch ein­mal zu
beru­hi­gen, es soll­ten jedoch die letz­ten Lei­me­ner Tore an die­sem Abend blei­ben (25:23, 55.) Als beim 90 Sekun­den vor Spie­len­de ein Sins­hei­mer Spie­ler bei aus­ge­gli­che­nem Spiel­stand eine Zeit­stra­fe erhielt, wäre der Sieg zwar durch­aus im Bereich des mög­li­chen gewe­sen, der weni­ge Sekun­den spä­ter erfol­gen­de Ball­ver­lust steht jedoch in gewis­ser Wei­se bezeich­nend für die Leis­tung der Lei­me­ner in der zwei­ten
Hälf­te. Der aus dem Kon­ter resul­tie­ren­de Tref­fer zum 25:26 für Sins­heim, war dann auch de End­stand, denn die Lei­me­ner ver­stan­den es nicht, sich in Über­zahl eine kla­re Wurf­mög­lich­keit her­aus zu spie­len und so muss­te man sich unnö­ti­ger, aber nicht unver­dien­ter­wei­se den Gäs­ten geschla­gen geben.

„Spie­ler des Spiels”:
Auf Grund der geschlos­se­nen Mann­schafts­leis­tung ist es in die­sem Spiel schlicht und ein­fach nicht mög­lich nur einen Spie­ler als „Spie­ler des Spiels“ her­vor zu heben, denn die gan­ze Mann­schaft hat­te eini­ges dafür getan, dass den Zuschau­ern auch in der zwei­ten Hälf­te ein bis zur letz­ten Sekun­de span­nen­des Spiel gebo­ten wur­de.

Es spiel­ten: Bor­chert (Tor), Schma­ger (5), Ham­brecht (5), Ber­ni­ckel, Kai­ser (3), Koch (1), Tan­ri­ver­di (7), Vik­to­rov (2), Mül­ler (2)