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Herren: Leimen glückt die Revanche gegen Bammental

KuSG Lei­men — TV Bammental II 33:27 (13:10)

Im Hin­spiel kam die KuSG beim TV Bam­men­tal nach einem deso­la­ten Spiel nicht über ein Unent­schie­den hin­aus. Im Rück­spiel vor hei­mi­schem Publi­kum gelang mit 33:27 die erfolg­rei­che Revan­che.

Grund­la­ge hier­für war defi­ni­tiv die Ein­stel­lung und eine wesent­lich kon­zen­trier­te­re Gang­art in Abwehr und Angriff. Die KuSG konn­te von Beginn an in Füh­rung gehen und die­se auch über das gesam­te Spiel hin­weg behaup­ten. Anfäng­lich pen­del­te die­se stets zwi­schen zwei und vier Toren, im wei­te­ren Ver­lauf konn­te die­se auch auf acht Tore (29:21) erhöht wer­den. Im Angriff gelang es, den Mit­tel­block der Gäs­te in Bewe­gung zu ver­set­zen um so nicht nur über den Rück­raum, son­dern auch über den Kreis und die Außen zum Abschluss zu kom­men. Bis auf zwei Feld­spie­ler kön­nen sich dem­nach alle in der Tor­schüt­zen­lis­te wie­der­fin­den. Mit erfolg­rei­chen Tem­po­ge­gen­stö­ßen und einer druck­vol­len zwei­ten Wel­le konn­ten zudem punk­tu­ell wich­ti­ge Nadel­sti­che gesetzt wer­den. Eini­ge weni­ge tech­ni­sche Feh­ler ver­hin­der­ten vor allem im ers­ten Durch­gang eine höhe­re Füh­rung.

Mit einem dün­nen Vor­sprung von drei Toren (13:10) star­te­ten die Lei­me­ner in die zwei­te Halb­zeit und schaff­ten es wei­ter­hin den Druck hoch­zu­hal­ten. Jedoch konn­te Bam­men­tal den Kader mit wei­te­rem Per­so­nal auf­fül­len, was ins­be­son­de­re auf der lin­ken Angriffsach­se für mehr Betrieb sorg­te und der KuSG zahl­rei­che Gegen­to­re bescher­te. Auf­grund der star­ken Lei­me­ner Bank und den sich dadurch erge­ben­den Wech­sel­mög­lich­kei­ten war die ver­dien­te Füh­rung ab der 50. Minu­te beim Stand von 29:21 nicht mehr ernst­haft in Gefahr. In einer hek­ti­schen Schluss­pha­se und zahl­rei­chen Wech­seln auf Sei­ten der Lei­me­ner konn­ten die Gäs­te den Rück­stand bis auf sechs Tore ver­kür­zen.

Ins­ge­samt zeig­te Lei­men eine soli­de Mann­schafts­leis­tung aus der ein ver­dien­ter Sieg her­aus­sprang. Wie in bei­na­he allen Spie­len lässt jedoch ins­be­son­de­re ab der Mit­te des zwei­ten Durch­gangs die Kon­zen­tra­ti­on merk­lich nach, wes­we­gen es bis­her kaum gelang in der zwei­ten Hälf­te eben­so wenig Tore wie in der ers­ten zuzu­las­sen. Mit nun­mehr 13 unge­schla­ge­nen Run­den­spie­len am Stück fes­tigt Lei­men sei­ne Spit­zen­po­si­ti­on in der 2. Divi­si­on Hei­del­berg. Durch Nie­der­la­gen der bei­den direk­ten Ver­fol­ger Eppel­heim und Eber­bach gelang der KuSG an die­sem Spiel­tag ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt in Rich­tung ange­streb­tem Sai­son­ziel.

Es spiel­ten für Lei­men:
M. Armer, M. Zirm; S. Wer­ner; D. Schlei­cher (4); P. Stu­cke (9/6); A. Rensch (1); S. Rensch (3); S. Bixer (1); M. Scho­ma­ker (1); F. Kalt­sch­mitt; J. Tacang (1); M. Stu­cke (4/2); C. Bar­ron (7) und Ö. Tan­ri­ver­di (2).