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Da isser, der Pott! — Leimen gewinnt den Kreispokal 2013/14

KuSG Leimen — SC Sandhausen 27:21 (13:11)

Herren1_Pokalfinale_2013_01Am Frei­tag­abend, kurz vor 22:00 Uhr war es soweit: Stef­fen Wer­ner, ältes­ter Hase, Kapi­tän und Abwehr­chef der KuSG Lei­men riss den soeben gewon­nen Kreis­po­kal gen Mann­schaft und Tri­bü­ne. In einem mit­rei­ßen­den Fina­le bezwang die KuSG Lei­men den Gast aus Sand­hau­sen mit 27:21.

Gegen 20 Uhr fan­den sich rund 200 Zuschau­er im Lei­me­ner Sport­park ein um bei­de Mann­schaf­ten im vor­weih­nacht­li­chen Fina­le zu unter­stüt­zen. Lei­men hat­te bis dahin den TV Diel­heim im Vier­tel­fi­na­le mit 33:26 und im Halb­fi­na­le die TSG Wies­loch mit 24:20 besiegt. In der Anfangs­pha­se präg­ten zwei star­ke und kon­se­quen­te Abwehr­rei­hen das Gesche­hen. Die Ner­vo­si­tät war bei­den Teams merk­lich anzu­se­hen, was ins­be­son­de­re im Angriff deut­lich wur­de. Lei­men rieb sich im eins-gegen-eins auf und kam dadurch sel­ten zu kla­ren Tor­chan­cen, die, wenn sie sich dann jedoch auf­ta­ten, kon­se­quent genutzt wur­den. Sowohl S. Hof­mann und die Spit­ze im 3:2:1 bzw. 5:1 Ver­bund zeig­ten auf Sand­häu­ser Sei­te eine star­ke Abwehr­leis­tung. Im wei­te­ren Ver­lauf der Par­tie fand die KuSG nun zuneh­mend eine bes­se­re Bin­dung zum Gesche­hen und lag stets mit weni­gen Toren in Füh­rung (3:2; 7:4; 8:6; 10:8). P. Stu­cke (RM), A. Rensch (KL) und Ö. Tan­ri­ver­di (RA) konn­ten auf Sei­ten der KuSG immer wie­der ent­schei­den­de Akzen­te set­zen, sodass der Halb­zeit­stand von 13:11 den Spiel­ver­lauf wie­der­spie­gelt.

Für den zwei­ten Durch­gang galt es an die Leis­tung des ers­ten anzu­knüp­fen und, wann immer mög­lich, das eige­ne schnel­le Spiel nach vor­ne zu for­cie­ren. An der Moti­va­ti­on jedes Ein­zel­nen war klar, dass ein Sieg gegen die klas­sen­hö­he­ren Gäs­te heu­te abso­lut im Bereich des Mög­li­chen liegt.

Im Gegen­satz zu den ver­gan­ge­nen Spie­len zeig­te Lei­men kei­ne Schwä­che­pha­se in Halb­zeit 2. Im Gegen­teil, der Vor­sprung konn­te Schritt für Schritt aus­ge­baut wer­den (15:12; 18:14 und 22:17). Maß­geb­li­chen Anteil hat­ten dar­an bei­de Tor­hü­ter, die sich mit zahl­rei­chen Para­den aus­zeich­nen konn­ten. Im letz­ten Vier­tel der Par­tie zeig­te Lei­men die grö­ße­re Prä­senz auf dem Spiel­feld und den unbe­ding­ten Wil­len, das Fina­le für sich zu ent­schei­den. Mit dem Publi­kum im Rücken konn­te der Vor­sprung über die Zeit gespielt wer­den (24:18 und 26:20), sodass die KuSG Lei­men nach über 30 Jah­ren in einem Fina­le des Kreis­po­kals einen abso­lut ver­dien­ten Sieg fei­ern konn­te.

In einer fair geführ­ten (je eine Zeit­stra­fe auf bei­den Sei­ten) und gelei­te­ten Par­tie ver­edelt sich Lei­men eine über­ra­gen­de Hin­run­de in der 2. Divi­si­on mit dem Final­sieg. Die geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung zeig­te sich sowohl auf dem Spiel­feld als auch beim anschlie­ßen­den gemein­sa­men Fei­ern mit Betreu­ern, Fans und Spon­so­ren bei Fleisch­kä­se und Kalt­ge­trän­ken. Nun gilt die Eupho­rie in die Rück­run­de zu tra­gen um das anvi­sier­te Sai­son­ziel zu errei­chen.

Es spiel­ten für Lei­men:
M. Armer, M. Zirm; S. Wer­ner; J. Tacang; D. Schlei­cher (4); P. Stu­cke (10/2); A. Rensch (5); S. Rensch; C. Bar­ron; S. Bixer; C. Schnei­der; M. Scho­ma­ker (2); M. Stu­cke (2/1) und Ö. Tan­ri­ver­di (4).