1

Leimen verliert in Bammental unnötigerweise den ersten Punkt

TV Bammental II — KuSG Leimen 28:28 (11:13)

In einem Spiel zum Ver­ges­sen muss Lei­men froh sein, am Ende nicht noch ver­lo­ren zu haben und sich mit dem ers­ten Punkt­ver­lust in der noch jun­gen Sai­son abfin­den.

In einer wei­test­ge­hend lethar­gisch und kraft­los geführ­ten Par­tie fand Lei­men nie wirk­lich in die Par­tie. In der eige­nen Abwehr kam man gegen die Gast­ge­ber aus Bam­men­tal zu oft einen Schritt zu spät und prä­sen­tier­te sich erschre­ckend harm­los. Im Angriff schei­ter­te man oft­mals an einer aggres­si­ven Abwehr oder einem star­ken Tor­hü­ter. Die Tem­po­ge­gen­stoß­quo­te konn­ten die Gast­ge­ber zudem mit 6:1 klar für sich ent­schei­den. Fol­ge­rich­tig ver­ab­schie­de­ten sich bei­de Mann­schaf­ten über 5:5, 8:8 und 8:11 beim Stand von 11:13 in die Halb­zeit­pau­se.

Auch im zwei­ten Durch­gang gelang es Lei­men nie sich ent­schei­dend abzu­set­zen (14:16, 17:20, 22:24). Zu vie­le indi­vi­du­el­le Feh­ler und ein merk­li­cher Kon­zen­tra­ti­ons- und Kraft­ein­bruch hiel­ten die Par­tie bis zum Ende offen. Beim Stand von 28:28 und eige­nem Ball­be­sitz eine Minu­te vor Ende des Spiels wur­de man ins Zeit­spiel gezwun­gen und brach­te den Ball nicht im geg­ne­ri­schen Gehäu­se unter. Statt­des­sen gelang den Gäs­ten mit Ablauf der Spiel­zeit der ver­meint­li­che Sieg­tref­fer, der jedoch klar aus dem Kreis her­aus erzielt wur­de und damit zu Recht aberkannt wur­de.

Die­ses Spiel muss jedem eine Leh­re sein, will man die selbst­ge­steck­ten Sai­son­zie­le errei­chen. Wenn der Abend zuvor erst bei Tages­an­bruch endet kann man eben kei­ne Spie­le gewin­nen…

Die Chan­ce zur Wie­der­gut­ma­chung bie­tet sich bereits am kom­men­den Sams­tag, 12.10 um 17:00 Uhr gegen die TSG Dos­sen­heim II in der Lei­me­ner Sport­park­hal­le.

Es spiel­ten für Lei­men:
M. Armer, M. Zirm (bei­de Tor); S. Wer­ner (4/3); J. Tacang (2); P. Stu­cke (8/1); A. Rensch (2); M. Scho­ma­ker (3); S. Rensch (4); F. Kalt­sch­mitt; S. Schlei­der (2); C. Schnei­der; S. Bixer (1) und Ö. Tan­ri­ver­di (2)