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Hochmut kommt vor dem Fall – Damen scheitern an zweiter Halbzeit

KuSG Leimen – SG Stutensee 22:28 (13:10)

Am vergangenen Sonntagabend waren die Damen der SG Stutensee zu Gast in der Sportparkhalle. Der Plan fürs Spiel war klar, man wollte die eigenen Stärken ausnutzen und den Gegner schon früh in die Schranken weisen. Somit starteten die Hausherrinnen motiviert ins Spiel und legten eine astreine Anfangszeit hin. Jeder von Torfrau Katja Schneider parierte Wurf der Gegnerinnen konnte erfolgreich in einen Gegenstoß umgesetzt und vorne verwandelt werden (4:1 nach 5 Minuten). Obwohl die Gäste daraufhin auch ins Spiel finden konnten, ließen sich die KuSG Damen nicht beeindrucken und gingen mit einer 13:10 Führung in die Kabine. Nach der Halbzeitpause wollte man genau dort weitermachen, wo man in der ersten Hälfte begonnen hatte. Dies konnte vorerst gelingen, jedoch begann nach einigen Gegentoren und liegengelassenen Chancen die Führung zu bröckeln (18:18 nach 42 Minuten). Trotz einer vollen Bank und der anfänglichen Leichtigkeit im Spiel gelang es den Leimener Damen traurigerweise nicht, zur alten Form zurückzufinden. Auf diese Weise wurde man vor heimischen Publikum schon teilweise vorgeführt. Das Endergebnis von 22:28 verdeutlicht letztendlich, dass ein Spiel nur in der zweiten Halbzeit gewonnen werden kann. Für die kommenden Spiele gilt es demnach, die Konsequenz und Power konstant hochzuhalten, um auch in der zweiten Hälfte überzeugend auftreten zu können.

Für die KuSG Leimen spielten:

Katja Schneider (Tor), Petra Sivora, Katharina Koch (2), Mareen Hollmann (3), Friederike Schön, Kristina Schmidt (1), Maren Krischak (4), Aline Karrer (1), Ann-Kathrin Welz (3), Meike Kwakmann (1), Katharina Wacker (5) und Karolin Voss (2)