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Damen gewinnen trotz kleiner Schwächephase

Am Sonn­tag um 10 Uhr sam­mel­te sich ein grü­ner Hau­fen von Lei­me­ner Spie­le­rin­nen vor der Elsenz­hal­le in Bam­men­tal. Die Uhr­zeit war für die meis­ten doch sehr unge­wohnt, spiel­te man wohl zuletzt in der D‑Jugend zu so frü­her Stun­de. Auf­grund der Hal­len-Situa­ti­on ist es aber wich­tig, mög­lichst viel Zei­ten in der Hal­le zu nut­zen und da hier gera­de die Abstim­mung unter­ein­an­der ver­bes­sert wer­den kann. Nach einem klei­nen Warm-Up ging es dann schon los. Dies­mal wie­der mit einem etwas brei­te­ren Kader, als im Hin­spiel vor zwei Wochen. Durch einen schö­nen Tref­fer aus dem rech­ten Rück­raum ging Lei­men in Füh­rung. In der ers­ten Halb­zeit funk­tio­nier­te viel im Lei­me­ner Spiel. Im Angriff wur­den kla­re Chan­cen erspielt und in der Abwehr gut gear­bei­tet. Jea­ni­ne konn­te eini­ge Bäl­le parie­ren und die KuSG konn­te die Füh­rung aus­bau­en. In der Abwehr schau­ten die Mädels zwar 3 Bäl­len hin­ter­her, die durch die Abwehr roll­ten und kei­ner dar­an dach­te ihn auf­zu­he­ben, aber das kann man der kol­lek­ti­ven Müdig­keit zuschrei­ben. Wach war aller­dings Mare­en, die eini­ge Kon­ter lau­fen konn­te und auch auf der lin­ken Außen­po­si­ti­on für viel Gefahr sorgt. Ledig­lich mit zwei Din­gen muss­te man in der ers­ten Halb­zeit hadern, das eine war die Chan­cen­ver­wer­tung und das ande­re war die Ver­let­zung am Fuß von Anne kurz nach Beginn. Wir hof­fen, dass es nicht schlim­me­res ist und wün­schen gute Bes­se­rung. Halb­zeit­stand 13:8 für Lei­men. 

In der zwei­ten Hälf­te ging es dann erst­mal so wei­ter. Lei­men schaff­te es in der Abwehr gut zu ver­tei­di­gen und vor­ne die Tore zu machen. Die zwi­schen­zeit­li­che 20:12 Füh­rung war abso­lut ver­dient. Wie aus dem Nichts folg­te aller­dings eine Pha­se von Unkon­zen­triert­hei­ten im Angriff, die es der SG Bammental/Mückenloch ermög­lich­te ihr schnel­les Umschalt­spiel zu nut­zen. Durch einen 8:2 Lauf konn­te die Heim­mann­schaft bis auf 2 Tore her­an­kom­men. Aus dem Spiel her­aus stand unse­re Abwehr trotz­dem noch gut und ließ kaum Mög­lich­kei­ten zu. Ange­führt von San­dra, die 2 mal vom Punkt erfolg­reich war, star­te­ten die Grün-Wei­ßen einen klei­nen 4:0 Spurt und konn­ten wie­der mit 26:20 in Füh­rung gehen. Am Ende Stand ein 29:25 Sieg zu Buche, der so sicher­lich auch in Ord­nung geht. Mit Aus­nah­me der klei­nen Schwä­che­pha­se in der zwei­ten Hälf­te, zeig­te die Mann­schaft von Mar­tin Scherz eine gute Leis­tung. Vor allem das Spiel mit und über den Kreis funk­tio­nier­te deut­lich bes­ser, als in den ers­ten Spie­len. Die Sper­ren wur­den bes­ser genutzt, wodurch immer wie­der Spie­le­rin­nen frei vor dem Tor stan­den. 

 

Im Tor: Jea­ni­ne und Kat­ja

Im Feld: San­dra (8/4), Kim, Mare­en (7), Deni­se (4), Ali­ne (1), Seli­na (3), Anne, Kathi (4), Marei­ke, Michel­le (1), Cla­ris­sa (1)