1

Damen gewinnen an Erfahrung

Da unse­ren Mann­schaf­ten aktu­ell kei­ne Hal­le zur Ver­fü­gung steht, ver­su­chen die Trai­ner ver­mehrt Test­spie­le zu ver­ein­ba­ren. Am Mon­tag­abend spiel­ten unse­re Damen beim TV Eppel­heim ihr vier­tes Test­spiel. Die Damen des TVE spie­len kom­men­de Run­de in der Lan­des­li­ga Nord.

Nach­dem gegen Bam­men­tal nur 8 Spie­le­rin­nen zur Ver­fü­gung stan­den, reis­te das Team von Mar­tin und Jack mit 16 Leu­ten nach Eppel­heim. Da heu­te in Drit­teln gespielt wur­de (25*25*20 Min), war der brei­te Kader auch not­wen­dig. 

Die Trai­ner woll­ten nach der durch­wach­se­nen Leis­tung im letz­ten Spiel eine deut­li­che Leis­tungs­stei­ge­rung sehen. Aber ers­tens kommt es anders und zwei­tens als man denkt. Der Auf­stei­ger kam deut­lich bes­ser ins Spiel, eine schnel­le Bewe­gung und die Lei­me­ner Abwehr kam ins wan­ken. Inner­halb von 6 Minu­ten ging Eppel­heim mit 5:1 in Füh­rung. Im Angriff nahm man sich zu oft Wür­fe aus schlech­ten Posi­tio­nen, zudem gab es in den ers­ten 15 Minu­ten sehr vie­le Pass­feh­ler und dar­aus resul­tie­ren­de Ball­ver­lus­te. Nach eini­gen Umstel­lun­gen schaff­ten es unse­re Damen die Feh­ler im Angriff abzu­stel­len und zum Tor­er­folg zu kom­men. Den­noch ging Eppel­heim mit einer 13:6 Füh­rung in die ers­te Pau­se. 

Im zwei­ten Abschnitt wur­de das Spiel dann aus­ge­gli­che­ner. Die Abwehr arbei­te­te mehr gegen den Ball und schon konn­ten unse­re Damen in der Abwehr eini­ge Bäl­le erkämp­fen. Aller­dings war man nach dem  Ball­ge­winn oft­mals zu hek­tisch im Auf­bau­spiel und ver­spiel­te sich so eini­ge Mög­lich­kei­ten. Der Posi­ti­ons­an­griff lief aller­dings deut­lich bes­ser. Es wur­den kon­se­quent Auf­takt­hand­lun­gen gespielt, wodurch sich Räu­me erga­ben und man über den Kreis oder den Rück­raum zum Tor­er­folg kam. Gab es kei­nen Tor­er­folg durch eine der Aktio­nen, so hing meis­tens ein Gegen­spie­ler am Wer­fer wodurch es zumin­dest einen Straf­wurf gab. 

Ange­trie­ben von einer star­ken San­dra Schnepf konn­te der Rück­stand bis zum Ende des zwei­ten Abschnitts auf 24:20 ver­kürzt wer­den. 

Im letz­ten Drit­tel konn­te Eppel­heim die Füh­rung zwar zwi­schen­zeit­lich noch­mal auf 29:23 aus­bau­en, doch die Lei­me­ner Mädels waren end­lich im Spiel ange­kom­men. Es wur­de noch­mal gekämpft und so schaff­ten sie es durch schö­ne Kom­bi­na­tio­nen den Abstand immer wei­ter zu ver­kür­zen. In der Abwehr pass­te die Abstim­mung jetzt auch bes­ser, die Räu­me wur­den dicht gemacht und die Gegen­spie­ler früh­zei­tig ange­nom­men. Mit dem Schluss­pfiff erziel­te die KuSG noch den Anschluss­tref­fer zum 32:31. 

“Wir haben gese­hen wo unse­re Defi­zi­te sind und wor­an wir in den nächs­ten 5 Wochen arbei­ten müss­ten”, sag­te Mar­tin Scherz. Auf­grund der Spie­ler­ba­sis ist er aber posi­tiv gestimmt und weiß um das Poten­ti­al der Mann­schaft. 

An die Leis­tung aus dem letz­ten Drit­tel gilt es in den nächs­ten Wochen anzu­knüp­fen. Spä­tes­tens am 25.08 ste­hen die nächs­ten Test­spie­le an, dann end­lich in eige­ner Hal­le, bis dahin hat die Mann­schaft noch 2,5 Wochen Zeit, um sich opti­mal vor­zu­be­rei­ten. 

 

Im Tor: Jea­ni­ne und Kat­ja

Im Feld: San­dra (12/4). Tine (3), Maren (4), Fran­zi, Mare­en (2), Seli­na (1), Ali­ne, Deni­se (2), Marei­ke, Anne (2), Kathi (4/1), Michel­le (1), Nadi­ne, Cla­ris­sa